/ˈdʒɛndɐ/

Gender bezeichnet das soziale Geschlecht. Gemeint sind gesellschaftlich konstruierte Rollen, Erwartungen, Verhaltensnormen und Zuschreibungen, die mit „männlich“, „weiblich“ oder weiteren Geschlechtspositionen verbunden werden.
Im Unterschied zum biologischen Geschlecht (Sex) bezieht sich Gender auf kulturelle Bedeutungszuschreibungen, etwa wer als durchsetzungsstark, fürsorglich oder emotional gilt. Gender wirkt normsetzend, indem es soziale Erwartungen strukturiert, zum Beispiel in Berufswahl, Kleidung, Erziehung oder Führungsrollen.
Die Erwartung, dass Frauen stärker für Pflegearbeit zuständig sind, ist eine Genderzuschreibung, keine biologische Notwendigkeit.