/ˌɒbdʒɛktɪfɪˈkeɪʃən/

Objektifizierung bezeichnet die Wahrnehmung oder Behandlung einer Person, insbesondere einer Frau, als bloßes Objekt, das zum Nutzen, zur Begutachtung oder zur Befriedigung anderer dient, statt als vollwertiges menschliches Wesen mit eigenen Rechten, Bedürfnissen und Emotionen. Objektifizierung kann physisch (Körper) oder symbolisch (Rollen, Status) sein und trägt zur Entmenschlichung bei.
Beispiele:
Werbung, die Frauenkörper isoliert und sexualisiert zeigt, ohne dass die Person als Individuum wahrgenommen wird.
Kommentare wie „Sie ist nur schön anzusehen“ oder „Er ist stark, also nützlich für den Job“, die die Person auf eine Eigenschaft reduzieren.