/ˌantiːfemiˈnɪsmʊs/

Antifeminismus umfasst ideologische, politische oder gesellschaftliche Haltungen, die feministische Gleichstellungsanliegen ablehnen oder aktiv bekämpfen. Dabei werden Forderungen nach Selbstbestimmung, Gleichberechtigung oder dem Abbau patriarchaler Strukturen delegitimiert.
Antifeminismus kann offen auftreten (z. B. Kampagnen gegen Gleichstellungspolitik) oder subtil (z. B. Relativierung von Sexismus). Er dient häufig der Stabilisierung bestehender Machtverhältnisse.