/tsiˈvɪlkuʁaːʒ/

Zivilcourage bezeichnet das aktive, verantwortungsbewusste Eingreifen gegen Unrecht oder Diskriminierung im öffentlichen oder beruflichen Raum, auch wenn damit persönliche Risiken verbunden sein können.
Sie kann durch direkte Ansprache, Unterstützung betroffener Personen oder Alarmierung zuständiger Stellen erfolgen.
Zivilcourage unterbricht diskriminierende Dynamiken, signalisiert soziale Normen und stärkt Solidaritätsstrukturen.
Der Begriff ist gesellschaftsethisch verankert und spielt insbesondere in Präventions- und Demokratiediskursen eine zentrale Rolle.