/meɪ̯l ɡeɪ̯z/

Der Male Gaze (männlicher Blick) beschreibt ein kulturelles Darstellungsmuster, bei dem insbesondere Frauen aus einer heterosexuell-männlichen Perspektive inszeniert werden.
Der Begriff stammt aus der Filmtheorie (Laura Mulvey) und kritisiert die Objektifizierung und Sexualisierung weiblicher Körper in Medien.
Er wirkt normsetzend, da er bestimmt, wer Subjekt (betrachtend) und wer Objekt (betrachtet) ist