/ɪntɛʁnaliˈziːʁʊŋ/

Internalisierung beschreibt den Prozess, bei dem gesellschaftliche Normen, Werte oder Abwertungen in das eigene Selbstbild übernommen werden.
Beispielsweise können stereotype Zuschreibungen („Frauen sind schlechter in Technik“) dazu führen, dass Betroffene ihre Fähigkeiten selbst infrage stellen.
Internalisierung wirkt stabilisierend für bestehende Machtverhältnisse, da äußere Normen zur inneren Überzeugung werden können.