/ˈɡruːmɪŋ/

Grooming bezeichnet das gezielte Vorgehen einer Person, um das Vertrauen einer anderen Person – oft eines Kindes oder Jugendlichen – zu gewinnen, um sie später sexuell auszubeuten oder zu manipulieren. Dabei baut die Täter*in über längere Zeit eine emotionale Bindung auf, zeigt Aufmerksamkeit, Geschenke oder Komplimente, um Abhängigkeit und Vertrauen zu schaffen. Grooming kann online (über soziale Medien, Chats, Spieleplattformen) oder offline geschehen.
Beispiele:
Ein Erwachsener, der über Instagram regelmäßig einem Teenager Nachrichten schreibt, ihm Komplimente macht und Geschenke anbietet, um später sexuelle Handlungen zu erreichen.
Ein Lehrer, der einem Schüler Vertrauen und Privilegien anbietet, um ihn sexuell zu belästigen.